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Fünf Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz

Lange Zeit wurde dem Thema „Ergonomie am Arbeitsplatz“ nicht genügend Bedeutung zugemessen. Die Unternehmen fokussierten sich in erster Linie auf die Steigerung des Umsatzes und ließen die Mitarbeitergesundheit mehr als schleifen. Das Ergebnis? Chronische Rückenschmerzen, Verspannungen und unmotivierte Angestellte. 

Da die Mitarbeiter bekanntlich der Motor eines jeden Unternehmen sind, leidet die Produktivität sehr unter fehlender Ergonomie. Schließlich kann ohne Antriebskraft keine Leistung erbracht werden. Anstatt also zu verlangen, dass sich das Personal mit dem Inventar des Büros abfindet, sollte das Mobiliar vielmehr an die Bedürfnisse und Anforderungen der Mitarbeiter angepasst werden. Wir zeigen Ihnen mit fünf einfachen Tipps, wie die Ergonomie dauerhaft Einzug in Ihren Arbeitsplatz findet. 

Der ergonomische Bürostuhl – Das Herzstück der Ergonomie

Auf den ersten Blick wirkt die Arbeit am Schreibtisch sehr entspannend. Bei genauerer Betrachtung wird allerdings deutlich, dass ein Job im Büro nicht nur eine Herausforderung für den Geist ist, sondern ebenfalls für den Körper. Im Durchschnitt verbringen Angestellte im Office rund acht Stunden vor dem Bildschirm. Das ständige Sitzen kann zur physischen Belastung werden – vor allem, wenn die einzelnen Komponenten des Bürostuhls nicht optimal auf den Mitarbeiter abgestimmt sind. 

Sitzhöhe

Die perfekte Sitzhöhe ist individuell und hängt von der eigenen Körpergröße und den Ansprüchen an den Komfort ab. Die Mehrheit der Bürostühle – wie zum Beispiel der RECARO Rae und RECARO EXO – verfügt über einen Hebel an der Unterseite der Sitzfläche, mit welchem sich die Sitzhöhe bei Bedarf verändern lässt. Beim Einstellen sollten Sie auf folgende Punkte achtgeben:

  • Die Füße sollten festen Stand auf dem Boden haben
  • Becken und Knie müssen sich im rechtwinkligen Verhältnis zueinander befinden
  • Der Rücken sollte zu jeder Zeit in Kontakt mit der Rückenlehne stehen
  • Werden die Arme auf dem Schreibtisch abgelegt, sollten Unter- und Oberarme einen rechten Winkel formen
  • Zwischen den Kniekehlen und der Vorderkante des Bürostuhls sollte etwas Platz sein

[Infobox „Info“ einfügen]: Wer dem eigenen Augenmaß nicht traut, kann eine Formel zur Berechnung der Sitzhöhe heranziehen: Die Division der Körpergröße in Zentimeter durch den Faktor 3,72.

Sitzfläche

Wer es lange Zeit auf einem Stuhl aushält, dem wird im Volksmund „Sitzfleisch“ zugesprochen. Tatsächlich ist das stundenlange Sitzen keine Kunst, wenn die Sitzfläche gut ausgestattet ist. Sitzpolster mit Schaumgeometrie beugen schmerzhaften Druckstellen vor und sorgen für ein Maximum an Komfort. Für die optimale Verteilung des Gewichts auf dem Stuhl sorgt formstabiler Mehrzonenschaum. Zudem sollte die Sitzfläche ausreichend Platz für das Gesäß und die Oberschenkel des Sitzenden bieten. 

Rückenlehne

Die passende Rücklehne kann das physische und psychische Wohlbefinden fördern, die Konzentrationsfähigkeit steigern und die gute Laune des Arbeiters heben. Dynamische Modelle imitieren die Körperbewegungen, um die Sitzhaltung in jeder Position zu unterstützen. Der Sitzende wird auf angenehme Art und Weise dazu ermuntert, eine aufrechte und gerade Körperhaltung einzunehmen. Die Mobilität wird vorangetrieben und ein statisches, ermüdendes Sitzen verhindert. 

Darüber hinaus ist es essenziell, einen Bürostuhl zu wählen, dessen Rücklehne den eigenen Maßen entspricht. Ist die Länge nicht ausreichend, ist ein bequemes Sitzen nicht möglich. Die Schultern befinden sich im Nackenbereich, wodurch der Arbeiter automatisch einen Buckel formt. Im Gegensatz dazu ist es sehr kleinen Menschen auf einem Bürostuhl mit Standardgröße nicht möglich, den Kopf auf dem weichen Kopf-Polster zu betten. 

Lordosenstütze

Die Lordosenstütze greift die natürliche S-Form der Wirbelsäule auf und drückt den Oberkörper in eine ergonomisch richtige Sitzposition. Die richtige Position dieser Komponente entlastet die Lendenwirbelsäure und schont die Bandscheiben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Rückenlehne so eingestellt werden, dass sich die Lordosenstütze direkt auf Höhe des Beckenkammes befindet. Dies ist der Fall, wenn die Gürtellinie erreicht ist. 

Eine Vielzahl der Büroangestellten tendiert dazu, die Rückenlehne zu hoch auszurichten, da dies als angenehm wahrgenommen wird. Mit ein wenig Geduld hat man sich aber sehr schnell an die Absenkung der Lordosenstütze gewöhnt. 

Synchronmechanik

Die Synchronmechanik ist der Inbegriff des dynamischen Sitzens. Im Gegensatz zum statischen Bürostuhl folgen Rückenlehne und Sitzfläche den Bewegungen und garantieren somit eine natürliche Körperhaltung. Der Körper nährt sich vom regen Wechsel aus An- und Entspannung, Druck- und Zugbewegungen, Be- und Entlasten. Diese dynamischen Vorgänge werden durch eine moderne Synchronmechanik unterstrichen. 

Wie die anderen Komponenten muss auch die Mechanik auf Gewicht und Länge des Oberkörpers angepasst werden. Richtige Parameter sind erreicht, wenn Sie sich anlehnen können, ohne nahezu umzukippen und sich ohne Einsatz der Bauchmuskeln aufrichten können. 

Armstütze

Bei veralteten Modellen ist die Höhe der Armlängen vorgegeben. Moderne Versionen ermöglichen individuelle Adaptationen. Die richtige Einstellung der Armstütze sorgt dafür, dass der Schultergürtel vom Gewicht der Arme befreit wird. Es empfiehlt sich, auf einen 90-Grad-Winkel zwischen Ober- und Unterarmen zu setzen. 

Der Schreibtisch – die ideale Höhe zum Arbeiten

Für die Ergonomie am Arbeitsplatz spielt auch der Schreibtisch eine wichtige Rolle. Angenehmes Arbeiten ist nur dann möglich, wenn die Arme im berühmten rechten Winkel abgelegt werden können. Dies ist durch einen höhenverstellbaren Schreibtisch realisierbar. Des Weiteren muss die Höhe des Monitors auf die eigene Sitzhöhe angepasst werden. Mit der Hilfe einer Monitorerhöhung kann der Bildschirm so ausgerichtet werden, dass sich die Augen auf gleicher Höhe mit der oberen Displaykante sind. So werden Nackenschmerzen und Schulterverspannungen ein schnelles Ende bereitet. 

Die Arbeitsfläche – genügend Platz fürs Equipment

Ein Schreibtisch hat sich erst dann den Namen „Arbeitsplatz“ verdient, wenn er über ein Minimum von 80 Zentimetern Tiefe und 160 Zentimetern Breite verfügt. Die Bildschirme sollten so positioniert sein, dass sie eine Armlänge vom Gesicht entfernt sind. Ein Mindestabstand der Tastatur zum Arbeitsflächenrand von 10 Zentimeter sollte eingehalten werden. 

Die Umgebung – angenehme Raumtemperatur und Beleuchtung

Schreibtisch und Bürostuhl können noch so ausgezeichnet konzipiert sein, doch wenn die Arbeitsumgebung nicht einladend gestaltet ist, wirkt sich dies stark auf die Motivation aus. Tageslicht im Büro ist ein absolutes Muss. Die sanften Sonnenstrahlen heben die Laune und nehmen Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand der Angestellten. Künstliche Beleuchtung sollte auf indirektem Wege erfolgen. Von Lichtquellen auf dem Schreibtisch ist demnach abzusehen. 

Laut Arbeitsstättenverordnung ist eine Mindesttemperatur in deutschen Büros verpflichtend. Nähert sich das Thermometer allerdings der 25-Grad-Grenze, sinkt die Fehlerquote von 25 auf 10 Prozent ab. Unterstützend wirkt weiterhin eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. 

Die Geräuschkulisse – Ruhe für mehr Konzentration

Die sozialen Kontakte dürfen beim Arbeiten natürlich nicht zu kurz kommen. Die Kommunikation mit den Arbeitskollegen wird in den deutschen Büros sehr geschätzt und ist ein essenzieller Bestandteil des Arbeitsalltags. Dennoch legt eine Studie der Cornell Universität in Ithaca offen, dass ein hoher Geräuschpegel die Leistungskraft reduziert und für Stress sorgt. Um die empfohlenen 55 db nicht zu überschreiten, können Trennwände eingesetzt werden. 

Warum ist Ergonomie am Arbeitsplatz wichtig?

Die Ergonomie am Arbeitsplatz hat sich zu einem Qualitätsmerkmal der Arbeitgeber entwickelt. Durch Maßnahmen wie dem ergonomischen Bürostuhl, einem höhenverstellbaren Schreibtisch und eine angenehme Arbeitsumgebung können Büromitarbeiter ihr volles Potenzial ausschöpfen und dem eigenen Unternehmen zu mehr Wachstum verhelfen. Zudem fungiert der ergonomische Arbeitsplatz nicht nur als Mittel der Gesundheitsförderung, sondern auch als Präventionsmaßnahme. 

Feature-Text für den ergonomischen Bürostuhl: Der ergonomische Bürostuhl gilt heutzutage als die Geheimwaffe am Arbeitsplatz. Unter ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert und an die individuellen Voraussetzungen des Mitarbeiters angepasst, unterstützt der Bürostuhl eine natürliche Sitzhaltung und fördert die Produktivität der Büromitarbeiter.